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Katastrophen ALARM?

Nein! In der Seniorengruppe herrscht kein Katastrophen ALARM.

Die Seniorinnen und Senioren wollten wissen, welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden sollen, um für eine Katastrophe gerüstet zu sein. Dazu hatte der Seniorenvorsitzende Johannes Zimmermann einen Fachmann als Referenten eingeladen. Herr Carsten Tappert von der Bezirksregierung Münster ist für die  Organisation des Krisenstabes der Behörde und den Rettungsdienst im Regierungsbezirk zuständig und war der richtige Mann für diese Fragestellung.

Zu Beginn stellte er den Krisenstab der Bezirksregierung und deren Struktur vor. Einsätze des Krisenstabes waren in der Vergangenheit unter anderem die Schneekatastrophe im Münsterland, die Flüchtlingslage, die Überschwemmung in Münster und der Katholikentag.

Dann wurde das Szenario „Stromausfall“ durchgespielt. Hier stand die Ernährungsvorsorge  im Vordergrund.

Ein Vorrat für 2 Wochen wäre schon super. Der Vorrat ist vielfältig und besteht nicht nur aus Lebensmittel. Es sollte eine weitere Energiequelle vorhanden sein wie Gas, Kohle, Holz. Ein Gaskocher (Campingkocher oder-grill) wäre schon hilfreich. Bei den Lebensmitteln ist darauf zu achten, dass sie auch zubereitet werden können (ausreichend Wasser vorhanden).

Trinkwasser ist eines der wichtigsten Vorräte. Denn ein Mensch kann unter Umständen drei Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit!!! Pro Person sollten 14 Liter Flüssigkeit (Mineralwasser, Fruchtsäfte) pro Woche vorrätig sein.

Weiterhin ist eine Hausapotheke vorzuhalten, an benötigten Medikamenten ist zu denken.

Nach einer Weile werden auch die Akkus von Handys leer. Um Infos aus dem Radio zu hören, ist ein Radio mit Batterienbetrieb  erforderlich, auch Ersatzbatterien.

Nach einigen Tagen des Stromausfalls wird auch die Förderung der Hauswasserversorgung knapp oder fällt ganz aus. Daher sind nach dem Stromausfall alle verfügbaren Behältnisse wie Badewanne, Eimer, Töpfe pp zu füllen. Auch an die Toilettenspülung denken.

Zur Hygiene sind genügend Seife, Waschmittel, Zahnpasta, Feuchttücher, Toilettenpapier vorrätig zu halten.

Ein Notstrom-Aggregat könnte die Not ein wenig lindern.

Herr Tappert beendete seinen mit Herzblut vorgetragenen Vortrag mit weiteren Verhaltensweisen bei  (Groß)Feuer, Unwetter und Hochwasser. Dann verteilte er die Broschüre „Katastrophen ALARM“

Der hervorragende Vortrag wurde mit einem anhaltenden Applaus der Zuhörer belohnt.

Der Vorsitzende bedankte sich für den informationsreichen Vortrag mit einem GdP Teddy.

Hier noch eine kleine Bildernachlese:

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