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Seniorengruppe besichtigt das Wasserwerk in Coesfeld

Bei herrlichem Sonnenschein folgten 22 Seniorinnen und Senioren der Einladung des Seniorenvorsitzenden Johannes Zimmermann zur Besichtigung des Wasserwerkes Coesfeld.

Der Leiter des Wasserwerkes Georg Wissen freute sich über das Interesse der Senioren. Zunächst gab er einen groben Überblick über die Trinkwasserversorgung in Coesfeld und Lette. Danach werden 80.000 Einwohner  mit Trinkwasser versorgt. 

Aufgrund der  geographischen Lage, dem Coesfeld Berg, kommt das Trinkwasser ohne Pumpen mit dem nötigen und gleichmäßigen Druck von ca. 5 bar an die Haushalte.  Auf dem Coesfelder Berg wurde vor ca. 10 Jahren ein Speicher von 10 Millionen Kubikmeter errichtet.

Aus 5 Brunnen wird aus einer Tiefe von bis zu 160 Metern das Rohwasser gefördert und ins Wasserwerk gepumpt. Nach der physikalischen Entsäuerung wird das Wasser in zwei je 30 Kubikmeter große Zwischenspeicher geleitet.

Die Enthärtung erfolgt dann in zwei fast 12 Meter hohen Reaktoren, die teilweise mit einem Schwebebett aus Quarzsand  gefüllt sind. Dies ist das Herzstück der Anlage. Hier wird das calciumreiche und darum harte Trinkwasser mit Kalkmilch versetzt. Die Kalkmilch sorgt dafür, dass Calcium als Kalkstein ausfällt. Der Kalkstein lagert sich, wie auch Spuren von Eisen und Mangan, am Quarzsand ab.   

In vier mit Quarzsand und Anthrazit gefüllten Filterbehältern wird das enthärtete Wasser von Trübstoffen befreit und nach Desinfektion in den Hochspeicher auf dem Coesfelder Berg gepumpt. Von dort gelangt das Trinkwasser mit gleichmäßigem Druck an die Haushalte.

Herr Wissen ließ in seiner Führung keine Fragen der Senioren offen und wurde mit einem kräftigen Applaus und einem GdP Teddy, vom Seniorenvorsitzenden überreicht, belohnt.

Nun mussten die gehörten Fakten bei den Teilnehmern auch verarbeitet werden. Dazu traf man sich anschließend im Café „Stübchen“  im Seniorenstift St. Johannes in Lette.

Dort war bereits die Kaffeetafel vorbereitet. An einem Tortenbüfett konnte sich jeder seine Torte auswählen.

Doch der Seniorenvorsitzende hatte eine Überraschung parat.
In dem Seniorenstift wohnt seit einigen Jahren der noch 96jährige Kollege Walter Ströse (wird im Juli 97 Jahre), ehemals „Spies“ bei der damaligen Polizeistation Dülmen.

Walter Ströse freute sich, wieder mit Kolleginnen und Kollegen zusammen zu sein. Es wurden viele Ereignisse aus alter Zeit wieder „hervorgekramt“. Beim gemütlichen Kaffeetrinken klang der 52. Stammtisch unter Hinweis auf den Grillnachmittag am 28.08.2019  aus.

Hier noch eine kleine Bildernachlese:

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